Schritt 1: Relevante Themen
Test- und Analyseverfahren liefern über die klassische Auftragsklärung hinaus schnellen Zugang zu den relevanten Themen
Mich begeistert an den Coachingmethoden, die heute State of the Art sind, dass sie sich so konsequent am Auftrag des Coachees ausrichten. Durch die genaue „Klärung von Auftrag und Anliegen“ gelingt es, den Coachee von Beginn an am Prozess zu beteiligen und seine eigenen Ressourcen zu aktivieren und wirksame Lösungen zu erarbeiten.
Wenn jemand aber in einer Hochleistungsphase ist, dann spielt zusätzlich der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Dann dauert es zu lange, um über die strikt coacheezentrierte Arbeit die wichtigen Knackpunkte zu finden. Das liegt daran, dass jemand in einer solchen Situation gewissermaßen in einer “Hochleistungs-Trance” ist, die sein Bewusstsein in ganz besonderer Weise fokussiert und dadurch auch einengt. Ich nutze deshalb zwei ergänzende Techniken, um die relevanten Themen schneller und vollständiger zu erkennen.
Der berufsspezifische CAPTain Test ermöglicht mir, ein sehr differenziertes Profil der berufsspezifischen Verhaltensmuster zu erstellen. Der Test ist genau auf die Anforderungen in Hochleistungsphasen abgestimmt und liefert sehr spezifische Hinweise auf die aktuellen Stärken und Schwächen.
Außerdem nutze ich ein für Hochleistungsphasen charakteristisches Aktivitätsportfolio. Damit kann ich gemeinsam mit dem Coachee schnell erkennen, in welchen Aktivitätsbereichen derzeit die Aufmerksamkeit fokussiert ist und wo es blinde Flecken gibt.
Schritt 2: Effektive Hebel
Identifizierung der wirksamen Veränderungshebel
Als Coach kann ich mich einer Fülle moderner Interventionstechniken bedienen, um meinem Coachee dabei zu helfen, neue Verhaltensweisen zu etablieren, Einstellungen und Gefühle positiv zu verändern und effektiv Ziele zu verfolgen.
Meine Erfahrung nach lässt sich die Wirkung deutlich steigern, wenn man besonders darauf achtet, an welcher Stelle man mit der Arbeit beginnt, wo man also den Faden aufnimmt. Es lohnt sich für Menschen in Hochleistungsphasen sehr, die besonders wirksamen Hebel zu identifizieren.
Über das reflektierende Gespräch hinaus nutze ich eine Technik, mit der nicht nur die Ratio, sondern auch unbewusste Muster angesprochen werden. Es handelt sich um eine Provokationstechnik, mit der beim Coachee ganzheitliche Reaktionen auf der rationalen, emotionalen und körperlichen Ebene ausgelöst werden. Die Provokationen sind ein Set von speziell entwickelten Aussagen, die praxisnah beschreiben, was in Hochleistungsphasen von Bedeutung ist. An der Reaktion kann der Coachee selbst sehr genau spüren, wo sich die wirksamen Hebel verstecken. Das geschulte und erfahrene Auge des Coaches kann diese Reaktionen gut verfolgen und die Wahrnehmung noch verstärken.
Schritt 3: Substanzielle Veränderungen
Zusammenspiel von Psyche und Körper konsequent nutzen
Mit der Arbeit im Coaching verändert man nicht nur psychische Aspekte wie Verhaltensmuster und innere Einstellungen. Auch der Körper verändert sich. Sobald etwa Ressourcen aktiviert werden, kann jeder das an Mimik, Gestik und Körperhaltung erkennen. Der Coachee bekommt eine andere Haltung, ist mehr im Gleichgewicht, strahlt Kraft und Energie aus und bewegt sich entspannter.
Dieser Zusammenhang zwischen Psyche und Körper geht aber in beide Richtungen. Auch die Arbeit am Körper, wie sie in modernen Verfahren der Physiotherapie praktiziert wird, kann günstige Auswirkungen auf Seele und Verhaltensmuster haben.
Beim Hochleistungscoaching nutzen wir konsequent beide Richtungen. Um stabile Veränderungen und nachhaltigen Zugang zu den eigenen Ressourcen zu fördern, gibt es eine Zusammenarbeit mit einer Physiotherapeutin. Sie checkt vor Beginn des Coachings die Konstitution. Nach dem Coaching analysiert sie die Veränderungen und kann diese positiv verstärken. So werden die Veränderungen konsequent psychisch und physisch stabilisiert. Ein wirklich ganzheitlicher Ansatz, in dem Coaching und Physiotherapie Hand in Hand arbeiten.